
Ein zutiefst trauriger und Besorgnis erregender Zustand. Etliche tote Fische zeugen von der dramatischen Situation.
Die Gemeinde wird das trockene Bachbett nutzen, um Aufräum- und Reinigungsarbeiten im Bachbett durchzuführen und störenden Bewuchs zu entfernen. Denn, obwohl es derzeit nicht danach aussieht, das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Deshalb appelliere ich nochmals an alle Aubachanlieger illegale Ein- und Ausbauten am Bach sowie lose Gegenstände wie Holzstapel etc. in einem 5 Meter-Streifen von der Böschungsoberkante zu entfernen, wie es das Landeswassergesetz vorschreibt.
Da die Trockenheit nicht nur den Aubach betrifft, sondern mittelfristig auch unsere Wasserversorgung gefährdet, bitte ich insofern alle Mitbürger soweit möglich Wasser zu sparen. Da zu befürchten ist, dass solche Situationen in Zukunft öfters vorkommen werden, sollte in geeigneten Fällen überlegt werden, ob es möglich ist, Regenwasser in Zisternen aufzufangen, um damit in trockenen Zeiten Wasser z.B. für den Garten zur Verfügung zu haben und nicht dafür das kostbare Trinkwasser zu nutzen.
Die Ortsgemeinde hat selbst an der Aubachhalle im Zuge der Baumaßnahme für den Anbau eine 5.000 Liter Wasserzisterne einbauen lassen, deren Inhalt in den vergangenen Wochen zum Wässern unserer Straßenbäume genutzt wurde.
Georg Holl, Ortsbürgermeister
