Bei überwiegend gutem und teils sonnigem Wetter zogen die Klapperkinder wieder durch die Straßen des Ortes und hielten einen alten kirchlichen Brauch auf eindrucksvolle Weise lebendig.
Von Gründonnerstag bis Karsamstag ersetzten ihre hölzernen Klappern das Läuten der Kirchenglocken – eine Tradition, die in vielen katholisch geprägten Regionen fest verankert ist. Mit viel Eifer, Ausdauer und hörbarer Begeisterung waren die Kinder unterwegs und erinnerten die Dorfgemeinschaft an die Zeiten sowie an die besondere Stimmung der Kartage.
Die Organisation lag auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von Margit Klein, die mit großem Einsatz dafür sorgte, dass alles reibungslos ablief. Ihr Engagement trägt maßgeblich dazu bei, dass dieser Brauch schon lange Jahre von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Am Ende der Klappertage wurden die Kinder für ihren Einsatz belohnt – nicht nur mit Süßigkeiten und kleinen Spenden aus der Bevölkerung, sondern auch mit viel Anerkennung für ihren Beitrag zur Pflege des kirchlichen Brauchtums.
So bleibt Ostern in Moschheim nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein lebendiges Zeichen gelebter Tradition und dörflichen Zusammenhalts.
Vielen Dank an die Kinder und Ihr damit entgegengebrachtes Engagement.
Marco Geibert
-Ortsbürgermeister Moschheim-

