Ortsansicht Bannberscheid

Ortsgemeinde Bannberscheid

Grenzbegang am 15.03.2026

 Erst später folgte die Verwendung von Grenzsteinen. Wie heutzutage noch bei manchen Nachbargrundstücken kam es immer wieder vor, dass Nachbargemeinden die einmal gemeinsam vereinbarten und gekennzeichneten Grenzen in “Nacht- und Nebelaktionen” zu ihren Gunsten verschoben.

Die sich daraus ergebenden Streitigkeiten führten dazu, dass jede Gemeinde in regelmäßigen Abständen ihre Gemarkungsgrenze überprüfen musste. Dies wurde durch eine “amtliche” Begehung durchgeführt bis später die amtliche Kartierung erfolgte.

Die in Vergessenheit geratenen Grenzbegehungen erfreuen sich in unserer heutigen Zeit wieder einer zunehmenden Beliebtheit. Weniger um Veränderungen der Gemarkungsgrenzen festzustellen, sondern in Hinsicht auf die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern ihre Gemeinde und deren Umfeld näher zu bringen.

Auch Bannberscheid hält diesen alten, fast vergessenen Brauch am Leben. Auch wenn ein Begang entlang oder in der Nähe der Gemarkungsgrenze noch nicht in allen Bereichen möglich ist, wurde die Wegeführung in Bannberscheid in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und verbessert.

Die gesamte Streckenlänge, welche wir im Uhrzeigersinn abwandern wollen ist rund 7 km lang. Start- und Endpunkt ist die Aubachhalle. Losmarschieren wollen wir um 10 Uhr. Mit Zwischenstopps, Erläuterungen und der ein oder anderen Rast werden wir rund 3 Stunden (davon 2 Stunden reine Wegstrecke) benötigen. Der Witterung angepasste Kleidung und festes Schuhwerk sind angesagt. Die Wegeführung führt zum (kleinen) Teil auch über unbefestigte Wiesenwege und auch in kurzen Bereichen entlang von Straßen und ist nicht für Kinderwagen geeignet.

Von der Aubachhalle geht es über die Schulstraße und dem anschließenden Feldweg in Richtung L 300 bis rechts die Zuwegung zum Regenklärbecken abzweigt. Diesem Weg folgend überqueren wir den Aubach auf einem provisorischen Steg. Von dort geht es in einen neuen Abschnitt, der im Vorgriff auf die Erschließung unseres Neubaugebietes für den Grenzbegang gangbar gemacht wurde. Dieser Weg führt durch wunderschönes Gelände zuerst über die Aubachwiesen bis zum ehemaligen Steinbruch. Entlang dessen Rand wendet er sich bergauf bis zum Wirtschaftsweg, der die Verlängerung der Haag-straße darstellt. Über diesen, flankiert von einer wunderbaren Baumallee, erreichen wir diese und wenden uns dort gleich in den links bergauf führenden Wirtschaftsweg. Diesem folgen wir bis zur Kreuzung mit der Bergstraße und wandern geradeaus weiter, am Reiterhof vorbei, bis zur Moschheimer Straße. Hier wenden wir uns links und folgen für rund 100 Meter der Moschheimer Straße, bevor wir in der dortigen Linkskurve rechts in die sogenannte Grenzschneise (Gemarkungsgrenze zu Moschheim) einbiegen. Dieser folgen wir, zunächst auf breitem Fahrweg, danach schmalem Waldweg und zuletzt über Wiesengelände bis fast zur B 255.

Dort wenden wir uns nach rechts und folgen, immer geradeaus, dem parallel der Bundesstraße verlaufendem Weg bis zu dessen Ende an der Gemarkungsgrenze zu Staudt. Dort wenden wir uns scharf rechts und gehen zum Teil über freies Feld entlang des Zauns des dortigen Gewerbebetriebes bis zur ehemaligen Kreisstraße (verlängerte Kirchstraße). An der Straße wenden wir uns links und gehen entlang der Straße bis zur Kreuzung am Fitnesscenter. Dort scharf rechts der Straße nach Staudt folgend, bis hinter der Brücke über die Bahn rechts ein Wirtschaftsweg erreicht wird. Dem folgen wir für ca. 200 Meter und biegen dann scharf links in den Wiesenweg ein, der zum Staudter Friedhof führt. Dort erreichen wir einen asphaltierten Wirtschaftsweg, dem wir bergab folgen bis zu einer T-Kreuzung. Hier wenden wir uns rechts und wandern über den geschotterten Weg bis zur DB-Überführung. Vor dieser biegt ein Wiesenweg links ab und führt parallel zur Bahnstrecke bis zum Aubach. Dort über einen Steg und anschließendes Wiesengelände, überqueren wir den ehemaligen Mühlgraben und gehen immer weiter geradeaus entlang der den Bahngraben säumenden Eichen.

Nach kurzer Strecke entlang der Zuwegung zur ehemaligen Ölmühle wird die Verpflegungsstation erreicht, die am Haus des Ortsbürgermeisters eingerichtet wird.

Geradeaus verläuft der Weg anschließend immer parallel und entlang der Bahnstrecke bis zum Bahnübergang an der L 300. Dort wenden wir uns rechts und gehen rund 300 Meter entlang der Landesstraße bis zu einem hinter der Streuobstwiese rechts abzweigenden Feldweg. Diesem folgen wir, biegen nach 200 Metern links ab und erreichen dann den Wirtschaftsweg in der Verlängerung der Schulstraße. Über diesen erreichen wir dann wieder unseren Ausgangspunkt an der Aubachhalle.

Rundwanderstrecke zum Grenzbegang am 15.03.2026


Verpflegungsstation ist am Haus des Ortsbürgermeisters, welches direkt am Weg liegt. Diesen Punkt werden wir nach rund 1,5 Stunden (d. h. gegen 11:30 Uhr) erreichen. Dort werden Kaltgetränke, Fleischwurst, Frikadellen, Siedewürstchen und natürlich Brötchen gegen eine Spende angeboten werden. 

Zur besseren Kalkulation bitte ich um vorherige Anmeldung bis spätestens 14.03. mit Name und Anzahl der Personen per Mail an georg.holl@bannberscheid.de.


 Ende wird dann gegen 13:00 Uhr (je nach Dauer der Pausen) wieder an der Aubachhalle sein.


Georg Holl, Ortsbürgermeister 

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