Sitzung vom 26.06.2001

In der öffentlichen Sitzung des Verbandsgemeinderates am 26.06.2001 standen der Kinderhort in Wirges, die Änderung des Schulkonzeptes der Regionalen Schule Wirges und die Förderung von Fahrten zu NS-Gedenkstätten im Mittelpunkt.
 
Außerdem wurde die eurogerechte Anpassung der Satzung der Verbandsgemeinde Wirges über die Erhebung von Vergnügungssteuer beschlossen.
Erfreulicherweise konnten alle Beschlüsse dieser Sitzung einstimmig gefasst werden.

Die Leiterin des Kinderhortes, Frau Dorothea Holzgräbe, berichtete im Rat über die Erfahrungen aus dem ersten Jahr Kinderhort. Am 1. September 2000 startete der Kinderhort in der Regionalen Schule in Wirges.
Neben der Hausaufgabenbetreuung umfasst das Angebot des Kinderhortes das tägliche Mittagessen für die Schulkinder sowie Spiel-, Bastel- und sonstige Freizeitaktionen. In den Ferien werden den Kindern dort besondere Aktivitäten, wie z.B. Ausflüge, Schwimmbadbesuche und sonstige Aktionen ermöglicht. Das Angebot des Kinderhortes wird von den Kindern gerne angenommen.
Seit dem 1. Mai 2001 befindet sich der Kinderhort in eigenen Räumen in einem Pavillon der Regionalen Schule Wirges.
Bürgermeister Michael Ortseifen gab bekannt, dass für den Kinderhort, dessen Einrichtung zunächst nur für ein Jahr bewilligt wurde, bereits ein Weiterführungsantrag an den Westerwaldkreis gestellt wurde.

Anschließend folgte die Beratung, wie man das Angebot Kinderhort ausweiten und die anderen Grundschulstandorte in Dernbach und Siershahn besser einbeziehen kann.
Auf Antrag der CDU-Fraktion soll beim Westerwaldkreis ein Antrag auf eine weitere Kinderhortgruppe gestellt werden.
Herr Ortseifen gab zu diesem Antrag bekannt, dass für eine weitere Gruppe ein Raum im gleichen Pavillon der Regionalen Schule Wirges zur Verfügung steht. Die Möglichkeit der Beförderung der Kinder von den Grundschulen Dernbach und Siershahn nach Wirges wird zur Zeit geprüft.
Die Bewilligung einer weiteren Kinderhortgruppe setzt voraus, dass genügend Anmeldungen für eine weitere Gruppe vorliegen. Diesbezüglich sind bereits Anfragen in den Grundschulen in Dernbach und Siershahn erfolgt und es sollen noch Informationsveranstaltungen stattfinden.
Auf Antrag der SPD-Fraktion soll geprüft werden, ob Kinderhortangebote in den Heimatgemeinden der Kinder angeboten werden können, bzw. ob entsprechender Bedarf besteht. Beabsichtigt ist, die Kindergärten in das Kinderhortangebot mit ein zu binden, soweit dies in den jeweiligen Kindergärten der Ortsgemeinden möglich ist.
Die FWG-Fraktion fordert dabei die schul- und kindergartenpädagogischen Konzepte zu berücksichtigen.
Auf Vorschlag von Bürgermeister Michael Ortseifen wurden die Anträge dahingehend zusammen gefasst und einstimmig beschlossen, dass der Antrag auf eine weitere Kinderhortgruppe beim Westerwaldkreis gestellt wird und man parallel dazu die Möglichkeiten und den Bedarf prüft, ob Kinderhortplätze in den Kindergärten in den Heimatgemeinden eingerichtet werden können. Dabei sind die schul- und kindergartenpädagogischen Konzepte zu berücksichtigen.

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf die geplante Änderung des Schulkonzeptes der Regionalen Schule Wirges. Beabsichtigt ist die Änderung der Organisationsstruktur in eine additive Form. Demnach will man bereits ab der 7. Klasse die Schulklassen so bilden, dass jeweils abschlussbezogen (Hauptschulklassen 7 - 9 und Realschulklassen 7 - 10) gebildet werden können. Diesem neuen Organisationsmodell stimmte der Rat einstimmig zu.

Fahrten zu Gedenkstätten politischer Verfolgung werden nun auch in der Verbandsgemeinde Wirges mit einem Zuschuss von 8,- DM pro Teilnehmer und Fahrt gefördert. In Anspruch nehmen können diesen Zuschuss Schüler der Schulen der Verbandsgemeinde Wirges für Klassenfahrten sowie Jugendgruppen, die solche Gedenkstätten besuchen wollen.
Es war zunächst geplant, nur Klassenfahrten zu NS-Gedenkstätten für Schüler der Schulen der Verbandsgemeinde Wirges zu fördern. Einigkeit bestand im Rat, diese Förderung als Bestandteil der offenen Jugendarbeit auch Jugendgruppen anzubieten und sich nicht nur auf Besuche der NS-Gedenkstätten zu beschränken, sondern auch Fahrten zu Stasi-Gedenkstätten zu fördern, da es in der Geschichte Deutschlands zwei Extreme gegeben hatte.
Über die Zuschüsse an Jugendgruppen wird im Einzelfall entschieden.

 
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