Friedhofs- und Bestattungswesen

Was ist für die Bestattung zu tun ?

  1. Bei Eintritt des Todes ist ein Arzt zu benachrichtigten, der die Todesbescheinigung ausstellt.
  2. Dieser Totenschein ist dem Standesamt vorzulegen, in dessen Bereich die Person verstorben ist. Vom Standesamt wird dann die Sterbeurkunde ausgestellt.
  3. Die Sterbeurkunde ist bei der Friedhofsverwaltung vorzulegen.
  4. Mit den Angehörigen wird festgelegt, ob eine Erdbestattung oder Einäscherung erfolgen soll.
  5. Bei einer Erdbestattung wird in Abstimmung mit dem Pfarramt, dem Unternehmen, dass die Grabbereitung vornimmt und den Angehörigen der Bestattungstermin festgelegt.
  6. Die Art der Grabstätte wird von den Angehörigen ausgewählt.
  7. Durch die Friedhofsverwaltung wird die Bestattungsgenehmigung ausgestellt und die Grabbereitung veranlaßt.


Welche Arten von Grabstätten gibt es ?

Es stehen folgende Grabstätten zur Auswahl:

1. Einzelgrabstätten (auch Reihengrabstätten genannt)
2. Urneneinzelgrabstätten (auch Urnenreihengrabstätten genannt)
3. Doppelgrabstätten (auch Wahlgrabstätten genannt)
4. Urnendoppelgrabstätten (auch Urnenwahlgrabstätten genannt)
5. Ehrengrabstätten
6. Anonyme Urnenreihengrabstätten (Urneneinzelgräber) (nicht auf allen Friedhöfen)
7. Urnenrasengrabstätten (nicht auf allen Friedhöfen)

Welche Grabstätten in der Stadt Wirges bzw. in den jeweiligen Ortsgemeinden zur Verfügung gestellt werden, ist aus den einzelnen Friedhofssatzungen ersichtlich.

Außerdem besteht in verschiedenen Gemeinden die Möglichkeit einer Urnenbeisetzung in ein bestehendes Einzel- oder Doppelgrab. Nähere Informationen sind aus der Friedhofssatzung ersichtlich.

Wie lange sind die Ruhe- und Nutzungszeiten auf den Friedhöfen in der Verbandgemeinde Wirges ?

Die Ruhezeit beträgt auf allen Friedhöfen in der Verbandsgemeinde Wirges 30 Jahre.

Die Ruhezeit soll eine ausreichende Verwesung der Leiche gewährleisten und angemessene Totenehrung ermöglichen. In dieser Zeit darf die Grabstätte nicht erneut belegt werden.

Die Nutzungszeit beträgt auf allen Friedhöfen in der Verbandsgemeinde Wirges 40 Jahre.

Das Nutzungsrecht entsteht bei Erwerb der Wahlgrabstätte. Innerhalb dieser Nutzungszeit besteht das Recht auf eine 2. Beisetzung in dieser Grabstätte.

Wie kann man eine Grabstätte einebnen lassen?

Grundsätzlich darf eine Grabstätte nach Ablauf der Ruhefrist eingeebnet werden (die Ruhefristen sind in den jeweiligen Friedhofssatzungen der Ortsgemeinden geregelt).

Die Einebnung einer Grabstätte kann auch der Verbandsgemeinde entweder schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache in Auftrag gegeben werden, jedoch nur in den Ortsgemeinden Wirges, Dernbach und Mogendorf (die Gebühren sind in der Anlage der jeweiligen Friedhofssatzungen der Ortsgemeinden geregelt).

Bei allen anderen Ortsgemeinden sind die Angehörigen der Grabstätten verpflichtet, nach Ablauf der Ruhefrist innerhalb von 3 Monaten die Gräber einzuebnen und es der Friedhofsverwaltung mitzuteilen.

Was kostet eine Grabstätte ?

Die Gebühren für den Erwerb einer Grabstätte ergeben sich aus den Friedhofsgebührensatzungen der Stadt Wirges und den jeweiligen Ortsgemeinden.

Nähere Auskünfte sind aus den Friedhofsgebührensatzungen der Stadt / Ortsgemeinden ersichtlich.
 
Kontakt

Verbandsgemeinde Wirges

Foto Lucas Erner

Lucas Erner

Zimmer 012
Bahnhofstraße 10
56422 Wirges

Tel: (0 26 02) 689  226
Fax: (0 26 02) 689 8226
eMail: l.erner@wirges.de


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