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zum Coronavirus

ÖPNV bleibt mit eingeschränktem Angebot bestehen


Die Einschränkungen im Verkehrsangebot werden der aktuellen Situation angepasst. Dennoch soll es weiterhin einen stabilen, berechenbaren Betrieb geben.

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:

1. Schienenpersonennahverkehr

Die Züge im Personennahverkehr fahren bis zum 22. März grundsätzlich nach dem regulären Fahrplan. Angebotsreduzierungen werden nur in Einzelfällen vorgenommen, wenn der Krankenstand des Betriebspersonals es akut erfordert.

Von Montag, 23. März, an wird es auf allen Linien, die von der DB bedient werden, und von Dienstag, 24.3. an auch auf den Strecken der anderen Unternehmen ein reduziertes Fahrtenangebot geben. Dieses soll folgende Rahmenbedingungen erfüllen:

  • Stabiles Grundangebot, das auch bei geringerem Personalbestand verkehren kann
  • Auf allen Strecken soll nach Möglichkeit  ein mindestens stündliches Angebot aufrechterhalten werden.
  • Da hiervon alle Stationen profitieren sollen, wird das Grundangebot in der Regel die Regionalbahn sein. Die Regionalexpresszüge verkehren nur noch auf bestimmten Strecken bzw. zu bestimmten Zeiten.
  • Die bestehenden Züge sollen teilweise mit zusätzlichen Fahrzeugen verkehren, um eine ausreichende Kapazität anzubieten.
  • Die beiden Strecken in die Region Grand Est (Winden – Wissembourg und Wörth – Lauterbourg) werden ab Montag eingestellt und es wird auf der deutschen Seite ein Busersatzverkehr angeboten.

Das neue Angebot wurde unter Federführung der beiden Zweckverbände für den Schienenpersonennahverkehr in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Land und den Eisenbahnunternehmen abgestimmt.

2. Öffentlicher Personennahverkehr mit Bussen und Stadtbahnen

Aufgabenträger in diesem Bereich sind die Kreise und kreisfreien Städte.. Das Land und die Kommunen sind sich einig, hier ein möglichst einheitliches Vorgehen zu gewährleisten:

  • Der Ferienfahrplan wird in der Regel weiterhin gelten.  In einigen Regionen kann es zusätzliche Einschränkungen geben. In den großen Städten wird meist nach dem Samstagsfahrplan mit Ergänzungen im Berufsverkehr gefahren.
  • Vorrangig ist das Ziel, als Grundangebot ein Fahrplan an allen 7 Tagen der Woche aufrechtzuerhalten.
  • Das Land fordert alle Aufgabenträger aus, Fahrten zu und von den Notbetreuungen an Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin zu gewährleisten.
  • Spezielle Nachtverkehrsangebote an Wochenenden werden in der Regel eingestellt.
  • Solange in den Verbünden ein Grundangebot an ÖPNV-Versorgung sichergestellt werden kann, können die ÖPNV-Zeitkarten, inkl. Semestertickets und Schülerabos, weiter genutzt werden.


3.Schutz der Fahrgäste

Die Fahrgäste werden über Informationsmaterial und Displays in den Zügen auf die notwendigen Verhaltensregeln zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aufmerksam gemacht.

Ganz besonders wichtig ist es, nach Möglichkeit ausreichend Distanz von 1,5 Metern zu den Mitreisenden zu halten, beim Nießen Einmal-Taschentücher zu verwenden oder auch notfalls in die Armbeugen zu nießen und anschließend die Hände zu desinfizieren bzw. gründlich zu waschen. Außerdem werden die Fahrgäste aufgefordert, auf nicht erforderliche Fahrten zu verzichten und Stoßzeiten zu meiden.

Wo technisch möglich, werden bei den Zügen an den Bahnhöfen alle Türen vom Fahrpersonal geöffnet, damit die Türöffner nicht von Hand gedrückt werden müssen.

Alle Züge werden weiterhin täglich gereinigt, insbesondere werden die Oberflächen im Bereich Einstieg, Fahrgastraum und WC desinfiziert.

4. Kundeninformation

Fahrplaninformationen auf den Online-Plattformen werden fortlaufend aktualisiert. Trotzdem ist es möglich, dass gerade in der jetzigen Phase die Fahrpläne nicht immer und in jedem Fall tagesaktuell dargestellt werden können.

Wir bitten alle Reisenden, sich vor Reiseantritt auf den einschlägigen Informationskanälen der Verkehrsunternehmen, der Verkehrsverbünde oder unter rolph.de über den aktuell gültigen Fahrplan und vorgenommene Fahrplaneinschränkungen zu informieren.


5. Liquidität der Unternehmen

Das Land und die Aufgabenträger unternehmen derzeit die notwendigen Schritte, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern. Alle Beteiligten arbeiten hier eng zusammen und sind so in der Lage schnell und flexibel zu reagieren.

Das Angebot an Fahrten wird ab Montag 23.03 deutlich eingeschränkt.

Das Land steht im permanenten Austausch mit den Vertretern der Aufgabenträger für Bus und Bahn, den Vertretern der Verbände des Verkehrsgewerbes und weiteren wichtigen Beteiligten der Nahverkehrsbranche statt, um die Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen und Bahnen in Rheinland-Pfalz zu sichern.