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19.04.2017 Waldritter befreiten Kunigunde


In den Osterferien schlugen die Waldritter vom 19. – 20. April an der Feuerwehrhütte in Mogendorf ihre „Zelte“ auf. Oder anders gesagt, 33 Kinder im Alter von 7 – 13 Jahren waren mutige und edle Reckinnen und Recken von Ritter Kunibert aus dem Froschenwald. Dort hatte sich nämlich ein tragisches Ereignis zugetragen: Kuniberts Kunigunde war verschwunden. Entführt!? Vielleicht von den Ganoven die ihm neulich seine goldene Feder rauben wollten. … Doch langsam! Eins nach dem andern. Der Reihe nach:

Was sind Waldritter? Sie sind ähnlich wie Pfadfinder. Doch die Verknüpfung von Abendteuer, Natur, Geländespielen, ethischen Werten, sozialem Miteinander ist erweitert durch einen schauspielerischen Charakter und der Rahmenhandlung einer Geschichte. Alle Geschichten spielen im Land „Silvanien“, einer mittelalterlich-romantischen Phantasiewelt. Die Kulisse dazu bildet die Natur. Jeder kann sich denken, dass es unter solchen Bedingungen leicht ist, ins Rollenspiel zu kommen, bzw. die eigene Rolle zu finden und sie im Spiel und beim Improvisations-Theater auszuleben.

So ging es auch den Mädchen und Jungs in Mogendorf. Schnell hatten sie ihre Rollen gefunden. Sie wurden Ritter, Heiler oder Magier. In Workshops vertieften sie ihre Rollen mit Gewandung und Requisiten:

Ritter übten sich im Kampf mit Polsterwaffen. Klare Kampfregeln waren Ehrensache.
Heiler beschäftigten sich mit dem Heilen von Verwundeten, legten Verbände an usw.
Magier erfanden Zaubersprüche. Um die Wirkung des Zaubers zu entfalten, musste der Spruch/Reim korrekt, deutlich und laut gesprochen werden, verbunden mit einer Komponente und einer Geste. Z.B. werfen eines Feuerballs oder Reis.
Waldrittertugenden, Regeln, bzw. Zeichen für die Verständigung im Gelände galten für alle und wurden gemeinsam vereinbart und trainiert.

Ritual bei Spielbeginn: Augen schließen. Dann laut bis fünf zählen und rufen: „Silvanien wir kommen!“ Jetzt waren alle im Spiel „time in“. Jeder war in seiner Rolle. Der ganze Tross war bereit, um jeden Preis Kunigunde zu finden und ehrenhaft nach Hause zu bringen. Doch vorher mussten viele Abenteuer durchgestanden werden: Schnitzeljagd, Zaubersumpf- Durchquerung, Überwindung der Furcht vor einem lebensgroßen Wolf. Er war nicht auf Fressen aus, sondern brauchte Hilfe! Als Belohnung zeigte der Wolf dem Tross die Fährte der Räuber. Doch das Lager der Bösewichte war verlassen …“time out“ Der erste Waldrittertag war zu Ende.

Voll Begeisterung kamen die Kinder am zweiten Tag wieder von 10.00 – 16.00 Uhr an der Feuerwehrhütte zusammen. Im Land Silvanien warteten Prüfungen und schwere Kämpfe mit den Räubern auf die heldenhaften Reckinnen und Recken. Doch letztlich konnten sie Kunigunde unversehrt zu ihrem Kunibert in den Froschenwald geleiten. Welch‘ ein Glück! Und wenn sie nicht gestorben sind ..… Ach übrigens: Kunibert und Kunigunde waren zwei Frosch-Handpuppen.

Veranstalter der Ferienaktion: Generationenbüro der Verbandsgemeinde Wirges und Kreisjugendpflege. Wir hatten den WALD-RITTER Jörg Podlinski von der Alten Burg, Rotenhain nach Mogendorf eingeladen.

Weitere Fotos auf der Homepage der Verbandsgemeinde Wirges. Generationenbüro, Fotogalerie 2017 „Osterferien Waldritter“
Mogendorf: Waldritter-Aktion Osterferien 2017



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