Bannberscheid

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Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners


Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen ab dem dritten Larvenstadium für Menschen und Tiere gefährlich sein können. Dies ist je nach Wetter Ende April bis Ende Juni der Fall, da die Raupen in dieser Zeit gesundheitsgefährdende Brennhaare bilden. Die Raupen leben in Gruppen und bilden lange Ketten beziehungsweise Prozessionen, in denen sie die Bäume hochwandern, um zu fressen.

Ende Juni verpuppen sich die Raupen in fußballgroßen Nestern, bis sie im August als Falter schlüpfen und wenige Tage leben, um sich fortzupflanzen. Diese Nester befinden sich meist in Astgabeln am unteren Stamm oder an dicken Ästen. Da die Haare der Raupen in die Luft, auf den Boden und in Sträucher gelangen und sich auch in leerstehenden Nestern befinden, ist ganzjährig Vorsicht geboten! Oftmals sind die Nester so niedrig oder es fallen leere Nester vom Baum herunter, sodass sie leicht mit Menschen oder Tieren in Berührung kommen.

Da die Raupenhaare lange Zeit giftig bleiben, können sie auch nach Jahren noch allergische Reaktionen bei Menschen und Tieren auslösen.

Ich bitte daher alle Bürger, die Raupen oder die Gespinste sehen, dies umgehend zu melden und auf jeden Fall Abstand zu halten, da eine Berührung mit den Haaren der Raupen erhebliche allergische Reaktionen auslösen können (Quelle: https://www.peta.de/themen/eichenprozessionsspinner/)

Sichtungen von Vorkommen des Eichenprozessionsspinners werden verfolgt und die Gespinste (siehe nachstehendes Foto), sofern sie sich an Waldwegen befinden durch Mitarbeiter des FR Malberg, beseitigt. In anderen Bereichen wird die Ortsgemeinde die Beseitigung veranlassen.


Gespinst des Eichenprozessionsspinners


Georg Holl, Ortsbürgermeister